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Sukkulente: Sinnbild für EMDR-Therapie Basel

EMDR-Therapie in Basel: Belastende Erinnerungen verarbeiten

Belastende Erlebnisse können lange nachwirken. Manchmal tauchen Erinnerungen immer wieder auf, bestimmte Situationen lösen starke Gefühle aus oder der Körper reagiert, obwohl die eigentliche Gefahr längst vorbei ist. Eine EMDR-Therapie kann dabei unterstützen, traumatische und belastende Erfahrungen gezielt zu verarbeiten und neue Perspektiven auf das Erlebte zu entwickeln.

EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und ist eine psychotherapeutische Methode, die insbesondere bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen eingesetzt wird. In meiner Praxis in Basel kann EMDR ein Bestandteil einer individuell abgestimmten Behandlung sein – immer angepasst an die persönliche Situation, die aktuelle Belastung und das eigene Tempo.

Was ist EMDR? Die Methode kurz erklärt

EMDR ist eine psychotherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass besonders belastende oder traumatische Erfahrungen nicht immer vollständig verarbeitet und im Gedächtnis eingeordnet werden können.

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Während einer EMDR-Sitzung wird eine belastende Erinnerung gezielt aktiviert, ohne dass die Patientin oder der Patient das gesamte Erlebte erneut durchleben muss. Gleichzeitig erfolgt eine bilaterale Stimulation, beispielsweise durch geführte Augenbewegungen. Die Aufmerksamkeit bewegt sich dabei zwischen der Erinnerung und den aktuellen Sinneswahrnehmungen.

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Die Methode wurde ursprünglich für die Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt und ist heute ein etablierter Bestandteil der modernen Psychotherapie. EMDR wird unter anderem bei posttraumatischen Belastungsreaktionen und anderen traumabezogenen Beschwerden eingesetzt.

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Wichtig ist dabei: EMDR ist keine „Schnellbehandlung“, bei der eine einzelne Sitzung ein Trauma einfach verschwinden lässt. Die Verarbeitung kann unterschiedlich viel Zeit benötigen. Entscheidend sind eine sorgfältige Vorbereitung, ein sicherer therapeutischer Rahmen und eine individuell passende Vorgehensweise.

Wie ich Ihnen als EMDR-Therapeutin helfen kann

Eine EMDR-Therapie in Basel kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn belastende Erfahrungen auch längere Zeit später noch Einfluss auf das eigene Leben haben. Dazu können beispielsweise Ängste, wiederkehrende Bilder oder Erinnerungen, starke innere Anspannung oder Vermeidungsverhalten gehören.

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Auch wenn eine traumatische Erfahrung schon Jahre zurückliegt, kann sie weiterhin eine Belastung darstellen. Das Ziel der Behandlung ist nicht, die Erinnerung auszulöschen. Vielmehr geht es darum, dass die Erinnerung ihren überwältigenden Charakter verliert und besser in die eigene Lebensgeschichte eingeordnet werden kann.​

Sukkulente: Sinnbild für EMDR-Therapeutin Corinne Defuns-Kohler in Basel

​Im Verlauf der Verarbeitung können sich beispielsweise Gefühle, Körperempfindungen oder bisher festgefahrene Überzeugungen verändern. An die Stelle belastender Gedanken können zunehmend realistischere und positive Bewertungen treten.

Ablauf: Vom Erstgespräch bis zur Sitzung

Eine EMDR-Behandlung beginnt nicht unmittelbar mit den Augenbewegungen. Zunächst geht es darum, die persönliche Situation kennenzulernen, Beschwerden und Anliegen einzuordnen und gemeinsam zu prüfen, ob EMDR als Methode geeignet ist.

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Ein möglicher Ablauf umfasst:

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  1. Erstgespräch und Orientierung: Wir sprechen über die aktuelle Belastung, wichtige Lebensereignisse und Ihre persönlichen Anliegen.

  2. Stabilisierung und Vorbereitung: Bevor belastende Erinnerungen bearbeitet werden, werden Ressourcen und Strategien für den Umgang mit intensiven Gefühlen erarbeitet.

  3. Auswahl eines geeigneten Themas: Gemeinsam wird festgelegt, welche Erinnerung oder Situation im Mittelpunkt der EMDR-Behandlung stehen soll.

  4. Verarbeitung: In dieser Phase wird die belastende Erinnerung aktiviert, während eine bilaterale Stimulation, beispielsweise durch Augenbewegungen, eingesetzt wird.

  5. Nachbereitung: Die Sitzung wird gemeinsam reflektiert. Dabei wird auch darauf geachtet, wie sich die Verarbeitung zwischen den Sitzungen weiterentwickelt.

  6. Integration: Im weiteren Verlauf können neue Bewertungen und Erfahrungen gefestigt und in den Alltag übertragen werden.

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Das Tempo richtet sich dabei nach der jeweiligen Person. Nicht jede belastende Erfahrung muss sofort oder vollständig in einer Sitzung bearbeitet werden.

Für wen eignet sich eine EMDR-Traumatherapie?

Eine EMDR-Traumatherapie kann für Erwachsene geeignet sein, die unter den Folgen einer traumatischen oder stark belastenden Erfahrung leiden. Dabei kann es sich um ein einzelnes Ereignis handeln, aber auch um wiederholte oder länger andauernde belastende Erfahrungen.

Sukkulenten: Sinnbild für Anliegen bei EMDR-Traumatherapie

Mögliche Anliegen können beispielsweise sein:

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  • belastende oder traumatische Erinnerungen

  • sexuelle Übergriffe oder sexualisierte Gewalt

  • starke Ängste nach einem einschneidenden Erlebnis

  • wiederkehrende Bilder oder Albträume

  • belastende Körperreaktionen in bestimmten Situationen

  • Vermeidungsverhalten

  • Gefühle von Hilflosigkeit, Schuld oder Scham

  • anhaltende innere Anspannung nach einem Trauma

  • Schwierigkeiten, bestimmte Erlebnisse emotional einzuordnen

Ob EMDR tatsächlich die passende Behandlung ist, wird immer individuell betrachtet. Nicht jede psychische Belastung erfordert EMDR-Therapie, und nicht jede Person ist zu jedem Zeitpunkt für eine traumafokussierte Behandlung bereit.

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EMDR kann bei Erwachsenen eingesetzt werden; je nach therapeutischer Spezialisierung und Situation kommt die Methode auch für Kinder und Jugendliche infrage. Ich biete die Methode ab 18 Jahren an.

Sicher und im eigenen Tempo

Traumatische Erfahrungen zu bearbeiten, braucht Vertrauen. Deshalb steht nicht nur die Methode selbst im Mittelpunkt, sondern vor allem die therapeutische Beziehung.

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Eine EMDR-Behandlung sollte Raum für Fragen, Unsicherheiten und individuelle Grenzen lassen. Sie müssen nicht mehr erzählen, als sich im jeweiligen Moment richtig anfühlt. Gemeinsam wird darauf geachtet, dass ausreichend Stabilität vorhanden ist, bevor eine belastende Erinnerung gezielt bearbeitet wird.

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Auch während einer Sitzung bleibt die Aufmerksamkeit nicht ausschliesslich bei der Vergangenheit. Die aktuelle Situation, Körperempfindungen und das eigene Erleben werden immer wieder einbezogen. Dadurch kann die Verarbeitung der Erinnerung schrittweise erfolgen.

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Als EMDR-Therapeutin in Basel begleite ich diesen Prozess mit dem Ziel, einen geschützten Rahmen für die Auseinandersetzung mit belastenden Erfahrungen zu schaffen.

Sukkulente: Sinnbild für EMDR-Therapie

Warum ich die EMDR-Methode nicht online anbiete

EMDR online wird mittlerweile von verschiedenen Anbietern beworben. Ich habe mich jedoch bewusst dagegen entschieden, EMDR online durchzuführen.​

 

​Bei der traumafokussierten Arbeit ist mir die persönliche Anwesenheit besonders wichtig. Eine EMDR-Sitzung kann intensive emotionale und körperliche Reaktionen auslösen. Die unmittelbare therapeutische Begleitung vor Ort ermöglicht es, Veränderungen in Mimik, Körpersprache und Anspannung besser wahrzunehmen und bei Bedarf direkt auf das Erleben zu reagieren.​

Daher biete ich die EMDR bewusst als persönliche Behandlung in Basel und nicht als Online-Therapie an. Für andere Anliegen kann je nach Situation ein Online-Setting sinnvoll sein.

Raum für alles, was Sie beschäftigt

Nicht jedes Anliegen lässt sich auf eine einzelne traumatische Erfahrung reduzieren. Manchmal stehen Beziehungsthemen, wiederkehrende Konflikte oder Fragen rund um Nähe und Sexualität im Vordergrund.

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Wenn sich in einem solchen Zusammenhang beispielsweise Beziehungsmuster zeigen, kann eine Paartherapie oder Paarberatung eine passende Ergänzung sein. Bei Fragen zu Intimität, Sexualität oder sexuellen Schwierigkeiten kann auch eine Sexualtherapie sinnvoll sein.

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Welche Methode oder Kombination von therapeutischen Ansätzen geeignet ist, hängt immer von Ihrer persönlichen Situation und Ihren Zielen ab.

Sukkulente: Sinnbild für EMDR Basel

EMDR-Therapie in Basel: Ein erster Schritt

Sie müssen nicht bereits genau wissen, welche Methode die richtige ist. Im Erstgespräch können wir gemeinsam anschauen, was Sie belastet, welche Erfahrungen Sie heute noch beschäftigen und welche Form der Unterstützung sinnvoll sein könnte.

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Wenn traumatische oder belastende Erfahrungen Ihr Denken, Fühlen oder Verhalten heute noch beeinflussen, kann eine EMDR-Therapie ein möglicher Weg sein, diese Erfahrungen behutsam zu verarbeiten und ihnen einen neuen Platz in Ihrer Lebensgeschichte zu geben.

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